The Seven Keys are:
- Attitude / Einstellung
- Knowledge / Wissen
- Tools / "Werkzeug"
- Techniques / Techniken
- Time / Zeit
- Imagination / Vorstellungskraft, Kreativität
- Support / Unterstützung
4. Technik
Technik allein führt nur bedingt zum Erfolg. Das kann man besonders gut an Leuten erkennen die dann irgendwo im Level 1/2 feststecken, weil ihnen die anderen oben genannten Punkte fehlen (siehe auch 10 Qualities of a Horseman) - ich kenne leider einige solcher Beispiele in meinem Umfeld.
In der Pferdewelt gibt es viele Techniken, im Sinne von "Trainingsmethoden" und scheibar leben auch alle auf Kriegsfuß miteinande.
In der Pferdewelt gibt es viele Techniken, im Sinne von "Trainingsmethoden" und scheibar leben auch alle auf Kriegsfuß miteinande.
Bisher dachte ich immer, lieber mache ich eine Methode und diese dafür richtig, als wie so viele Leute sagen (was ich absolut nicht hören kann) "Ich such mir das beste für mich heraus"...
Wenn ich von jedem Rezept nur die besten Zutaten nehme, wird das Gericht vermutlich nicht wirklich schmecken...
Allerdings denke ich mittlerweile, dass es sinnvolle Kombinationen geben kann - allerdings führen viele Wege nach Rom.
Die Kunst ist es, die Möglickeiten nicht von vorn herein zu verteufeln, sondern für sein Pferd das Richtige zu finden.
So kann ich mir vorstellen, dass ein futterorientiertes LB-Pferd sehr gut auf Clicker anspricht und wenn ich eine sinnvolle Verwendung dafür finde (zb. für Zirkuslektionen), passt das durchaus auch zu Parelli - auch wenn es keine Notwendigkeit sein mag.
Ich finde es wichtig über den Tellerrand hinauszuschauen, zu schauen warum andere Trainer anders denken und handeln.
Pat sagte auf einer Audio-CD einen wundervollen Satz - einen dieser Sätze die man sich auf die Augenlider tätowieren sollte:
"Wer Western reitet und nie auf Englischreiter schaut, ist unflexibel (und umgekehrt)"
Das Parelli Programm bietet für die Grundausbildung alles was man braucht, wodurch es nicht nötig ist, sich wo anders zu orientieren. Ich mag das sehr, da man einen roten Faden hat dem man folgen kann - einfach ein Weg, dem man vertrauen kann und in dem man flexibel ist um auf verschiedene Pferdetypen einzugehen. (Genau darin unterscheidet sich Parelli von den meisten anderen "Methoden": Das Pferd nach seinem Charakter zu behandeln und die Strategien ans Pferd anzupassen, statt das Pferd in die Strategien und Techniken zu zwingen).
Wenn ich sage ich halte es für wichtig auf andere zu schauen, dann meine ich damit, dass ich es für wichtig halte nicht voreingenommen zu sein (weder gegenüber dem Pferd, noch gegenüber anderen Leuten/Methoden). Durch das Hinterfragen WARUM jemand etwas anders macht und anders denkt kann man viel dazu lernen - vorallem geht es dabei um die Einstellung die man dadurch zeigt und lernt, weniger um das Inhaltliche.
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