Mittwoch, 26. Januar 2011

Interessante Details

Ich bin beim Lernen auf sehr interessante Dinge gestoßen, die ich gerne mit euch teilen möchte.

In einem neu erschienenen Zahnatlas waren sehr eindrucksvolle Schädelpräparate abgebildet, die die Unterkiefer von gerittenen und ungerittenen Pferden zeigten.
Da waren massive Unterschiede an den Laden zu sehen, denn durch die harte Benützung von Gebissen kann es bis zu Knochenveränderungen(!!) an den Laden kommen.
Der eigentlich recht spitze Grad der Unterkieferknochen dort verbreitert sich (man kann sich das ein bisschen wie "Umbiegen" vorstellen) und diese Verbreiterungen können sogar abbrechen!
Unnötig zu erwähnen, dass das sehr weh tun kann!


Außerdem waren viele gruselige Bilder von Zungenverletzungen zu sehen, großteils von jungen Rennpferden, deren Zungen teilweise fast ganz durchtrennt wurden durch die Gebisse...

Und wir haben in der Vorlesung noch einen netten, bekannten Tipp bekommen, nämlich dass man dem Pferd nach dem Reiten den Rücken aufwölben sollte (zb. durch Kitzeln am Bauch) um Verspannungen vorzubeugen.

2 Kommentare:

  1. Ich konnte mich auch noch nie mit Gebissen anfreunden. Meine RL ist am Anfang an mir verzweifelt. Ich war/bin Späteinsteiger und musste mir unbedingt ein junges Pferd aussuchen. Sie war der Meinung für den Anfang arbeiten wir mit Westerntrense einfach gebrochen. Mir war das alles nicht schlüssig und ich hab schnell meinen Dickschädel durchgesetzt und bin auf Bitless bridle umgestiegen. Aus heutiger Sicht war das der einzig richtige Schritt, ich habe nie gelernt mich im Gelände auf Eisen und Kraft zu verlassen. Ich musste schnell lernen das Pferde über vertrauen und Partnerschaft geführt werden. Mir ist es bis heute noch nie passiert das mein LBE auch nur ein einziges mal durchgegangen ist und gerade für Anfänger wie mich was soll ich denn mit Ausdrücken wie klingeln im Maul und hohe Versammlung und perfekte Anlehnung anfangen. Ich halte das alles für Alibis am Ende kommt selbst auf sehr 'hohem' Niveau Kraftreiterei im Ergebnis raus.
    Schön das sich immer mehr Leute Gedanken machen und das Ganze hinterfragen.
    Interessantes dazu findet man auch bei Alexander Nevzorov (auch wenn er nicht immer ganz unumstritten ist).
    Dein Blog gefällt mir übrigens sehr gut. Viel wirklich lesenswertes bei (weiter so).
    LG
    Olaf (osch)

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  2. Narbige-knöcherne Veränderungen am Nasenrücken durch div. Halfter sind sicher nicht weniger häufig als Veränderungen im Maul durch Gebisse - Gebisslos heißt also bei Gott nicht sanft und besser (ich denke da vorallem an sowas wie "mechanische Hackamore" oder Glücksrad, aber auch an Knotenhalfter und Bosals!!!)

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