Freitag, 14. Oktober 2011

Session 14 - Antworten ;)


VORNE WEG: Das Thema „Ausreiten“ scheint sehr sehr viele Probleme zu bereiten. Hierüber werde ich einen eigenen Artikel demnächst schreiben, von dem ich hoffe dass er vielen von euch helfen wird! 

Sag Caro , wenn Du mehrere Pferde haben solltest...hast Du schon Gruppen Horsemanship gespielt?
Ich arbeite Liberty und Freestyle und bei 2en hab ich die Hoffnung das sie es mal im Duett machen - hast du sowas schon gemacht?

Ich hab ja selber nur ein Pferd und daher habe ich nicht die Möglichkeit mit 2 gleichzeitig zu spielen. Wenn ich später mal mehrere Pferde habe werde ich das sicher machen.



Hast du vieleicht irgend einen Tipp zum Muskelaufbau? vieleicht weißt duch eine buchempfelung oder eine DVD die mir weiterhelfen könnte, eins deiner Vorbilder die sich mit dem Thema beschäftigen und natürlich möchte ich auch auf jeden fall deine eigene meinung höhren:)
on line und liberty wüsst ich auch gerne wie wir zu mehr Muskeln kommen.

Ausreiten bergauf, Cavaletti-Arbeit, viel vorwärts-abwärts (geht auch super online!), Seitengänge, viele Gangart-Wechsel - damit krieg ich mein Pony recht schnell gut fit. 
Sind alles Sachen die du immer machen kannst: reitend, am Seil und at Liberty. 
Fütterungsmäßig kriegt Sunny dann Spirulina-Algen dazu (www.makana.de) zu ihrem bisschen Hafer. Auch Reiskeimöl hilft (Dopingrelevant!). 


  • Wieso hast du dich vom Parellisystem entfernt?
Nachdem ich das geschätzte 100 mal im Monat gefragt werde (und mich ständig wundere was daran so interessant ist...) werd ich das wohl doch mal beantworten.

Ich wurde von einem (Non-Parelli-)Trainer, für den ich eine zeitlang gearbeitet hab, relativ „aufgehetzt“ gegen Parelli. Von ihm habe ich Storys erfahren die mir nicht gefallen haben und auch wenn ich nicht sagen kann ob alles daran wahr war, so haben sie mich sehr zum denken gebracht. 
In diesem Denken habe ich dann sehr viel hinterfragt und distanziert betrachtet und es gibt einige Dinge bei Parelli, mit denen ich mich nicht identifizieren kann und will. 
Parelli hat in den letzten Jahren doch einen großen Wandel durchgemacht, finde ich, und mir drängte sich zunehmends die Frage auf, ob noch das Pferd an erster Stelle steht oder das Finanzielle. Schwer zu beurteilen, für beides fände man genügend Gründe. 
Ich wollte auch lange Zeit selber Instruktorin werden, jedoch finde ich die neue Instruktorausbildung absolut lachhaft - Quantität statt Qualität. Außerdem mag ich die Einschränkungen nicht - NUR Parelli unterrichten dürfen, nur Clubmitglieder, festgelegte Preise (die in Europa einfach lachhaft sind).
Auch die neuen Levelsysteme haben ihre Schattenseiten. Was ursprünglich vielleicht als Motivation gedacht war ist mittlerweile eher ein „Nachwerfprodukt“. 
Wahres Horsemanship kann man schlecht an Leveln festmachen, vorallem auch mit dieser Abnahmeform.
Ich sehe auch, dass zu viele Leute viel viel viel zu lange in Level 1 und 2 steckenbleiben und nie darüber hinauskommen und ihre Pferde zu Tode langweilen mit den ewigen 7 Games. Dass es lediglich eine GRUNDAUSBILDUNG ist, ist an manchen vorübergegangen. 
Ein weiterer Grund waren viele der Parelli Students, deren Scheuklappenansichten ich nicht ausstehen konnte. Für viele gab/gibt es nur Parelli, das ist das einzig Wahre und nichts anderes lassen sie gelten.
Ich mag diese Einstellung nicht und möchte mich nicht mit solchen Leuten umgeben. Natürlich gibts auch normalgebliebenere ;) - leider hatte ich halt oft mit den Scheuklappis zu tun...
Über dieses Thema könnt ich noch einige Seiten schreiben, aber ich denke das Wichtigste ist gesagt. 
  • Wer sind deine Mentoren?
Für mich ist ein Mentor eine art guter Freund, jemand realer bei dem man regelmäßig Unterricht hat etc.
Alles andere sind für mich Vorbilder.
Mentor habe ich keinen und es schmerzt sehr das sagen zu müssen. Nachdem ich in der Vergangenheit mit einem Trainer sehr sehr „eingefahren“ bin bin ich vorsichtig geworden. Ich habe keinen gefunden bisher, der mir zu 100% gefällt und auf dessen Meinung und Rat ich mich 100% verlassen würde - wobei ich dazusagen muss dass ich sehr kritisch bin. 
Ich hätte gerne jemanden, der mich regelmäßig coacht, mit dem ich eine pferdige Freundschaft aufbauen kann, der mir Rat geben kann und Antworten auf meine Fragen. Ich hoffe sehr, dass ich diese Person eines Tages finde. 
Vorbilder an denen ich mich etwas orientiere sind für mich Karen Rohlf, Buck Brannaman und Mark Rashid. Auch wenn ich alle drei leider noch nicht persönlich kenne, so mag ich deren Einstellung und Art sehr gerne, so wie sie in den Büchern/DVDs rüberkommt. 

  • Was sind deine grossen Horsemanshipziele?
Eine sehr schwierige Frage, da diese Ziele sehr mit den Tierärztlichen kollidieren. 
Auf der einen Seite würd ich mich zB. liebend gern für ein paar Jahre zu verschiedenen Horsemen in die Lehre begeben, auf der anderen Seite scheint das nicht vereinbar mit dem Ziel eine weltklasse Tierärztin zu werden. 
Nachdem ich mir von meinem Studium ein Jahr Pause genommen habe um diese Frage zu klären, habe ich mich für die Karriere als Tierärztin entschieden und die Horsemanshipziele hinten angestellt. 
Ich habe mich von dem Gedanken verabschiedet so gut zu werden wie die Profis und jemals eine solche Show abzuliefern wie es zB. ein Mikey Wanzenried tut - auch wenn das irgendwo in mir schlummert, dieser kleine Traum - die weltklasse Tierärztin zu sein die ich sein will ist mir wichtiger und dafür habe ich viele meiner HMS-Ziele aufgegeben. 
Meine aktuellen Ziele mit Sunny habe ich in dem Zieleposter im OLK veröffentlicht. 
Abgesehen von Sunny möchte ich mich noch sehr verbessern was Unterricht betrifft. Dagegen habe ich mich lange gesträubt, aus verschiedenen Gründen, doch wegen der großen Nachfrage und Bitte unterrichte ich schlussendlich doch - weil ich helfen will und gottseidank oft auch kann.
Es gibts nichts schöneres als jemanden der mir sagt „Danke, du hast mir geholfen“.
Hier möchte ich besser werden, möchte mehr Erfahrungen sammeln.
Es ist und bleibt aber eine Sache die ich rein aus Spaß mache, also nicht beruflich und nicht aus finanziellen Gründen (was auch sehr wichtig für mich ist). 
Eines meiner größten Ziele hier ist auch, dass mein ehem. Westerntrainer (ist ein No-Name, aber einer der größten Horseman der Gegend hier ;) ) eines Tages sagt, dass ich gut geworden bin. Das hätt ich einfach so für mein Ego gern. 
- Was denkst du über:
- Pferde mit negativer Verstärkung zu trainieren (ala Parelli, mit Druck wegnehmen als Belohnung)
vs. positiver Verstärkung (Leckerli) 
Was macht für das Pferd mehr Sinn, was ist menschliche Interpretation etc. (Deine Gedankengänge würden mich hier sehr wunder nehmen
Kommt drauf an. Weder das eine noch das andere ist DER richtige Weg - es hängt vom Pferd ab. 
Ich würd nicht auf die Idee kommen, den Haflinger den ich gerade trainiere (der schon sehr viel blöde Dinge gelernt hat und den Menschen so gar nicht respektiert und wirklich auch gefährlich ist) mit Leckerli vollzustopfen und seine negativen Verhaltensweisen zu ignorieren. 
Ich würde aber auch nie ausschließlich mit negativer Verstärkung arbeiten - ich mag den Mix! Und zwar dann, wenns passt. 

Ein Leckerli zur rechten Zeit kann Wunder wirken und sehr sehr hilfreich sein. Zuviel Leckerligstopfe halte ich für nicht sinnvoll.
Einem Pferd auch mal Grenzen zu zeigen halte ich für etwas sehr natürliches - Pferde stopfen sich gegenseitig ja auch nicht die Karotten ins Maul und machen Hutschigutschi ;) 
Nicht nur natürlich, sondern auch notwendig in manchen Fällen. Lieber einmal einem Pferd eine Grenze zu zeigen als ewig damit rumzutun, sich in täglich gefährliche Situationen zu begeben und auf die gute Laune des Pferdes angewiesen zu sein. 
Ist es sinnvoller in die Bewegungsrichtung zu sitzen (ala P. Karl) oder besser in die Bewegungsrichtung zu schiebe (wie. Parelli). Was denkst du darüber?
Ich sitze in die Bewegungsrichtung. Find ich logischer.
Ein weiterer Grund ist schlicht und einfach die Frage, wer besser reitet ;)  
Was würdest Du mit einem Pferd machen, dass nicht gerne auf dem ersten Hufschlag läuft, vor jedem Grashalm, der sich bewegt, oder jeder Ritze in der Bande fremdelt und im schlimmsten Fall einen 90°-Haken schlägt?
Wir sind beide RBE, Anfang Level 3.
Das Problem besteht nur beim Reiten - am Boden ist alles ok.
Auf dem 2. Hufschlag gehen. 
Klassisches Follow-the-Rail finde ich furchtbar, es gibt nichts langweiligeres für die meisten Pferde. Lieber Point to Point, lieber weg vom Zaun (außer vielleicht bei Youngsters). 
Der Rest ist schwer zu beurteilen ohne es gesehen zu haben. Ich kann dir da von meiner Sunny berichten - sie war ja auch schreckhaft ohne Ende, tlw. unberechenbar im Wegspringen vor „nichts“ und ich sehr ängstlich deswegen. Bei Sunny wars viel Unterforderung. Sobald ihr langweilig wird, sie von mir nichts zu denken kriegt, sucht sie sich ihre Action eben selber. Mit ausreichend körperlicher und mentaler Forderung wars nie ein Thema.
Zum anderen wars eine Beziehungssache. Je sicherer ich wurde, je weiter ich mich entwickelt habe, umso mehr Sicherheit konnte ich ihr geben und umso besser wurde das Thema. 
Ansonsten würd mir da noch viel Langzügelarbeit aus Zone 5 einfallen, viel viel extreme Friendly Game Varianten, eben auch viel Konfrontation mit solchen grusligen Situationen. 
@OSCH, Ausreitthema:
Eine der Fragen bei denen es fast unmöglich ist dir gute Tipps zu geben ohne das jemals live gesehen zu haben - da hat man so einfach zuviel Interpretationsmöglichkeiten... außerdem weiß ich nicht genau welche Situationen da sind bei euch. 

Was ich dir ans Herz legen möchte: Mach das, was für euch funktioniert und was sich für dich gut anfühlt. Das heißt auch, probiere aus - denk an die 50:50 Chance. 
Steig ab, sobald du darüber nachdenkst und klär die Dinge vom Boden. Ich steig danach gern wieder auf und teste obs nun vom Sattel aus klappt, wenn die Situation passt. 
Ansonsten kann ich dir nur raten jemand Kompetenten zu Rate zu ziehen der dir vor Ort helfen kann. 
Ich glaub das Thema Ausreiten wird mal ein eigener Blogpost. Sunny und ich haben da auch viel durchgemacht, vielleicht können unsere Erfahrungen da helfen. 
was würdest du tun, wenn wir im gelände nach wie vor nur rennen können, es in der halle/platz aber immer besser wird...immer mal wieder raus und probieren und sobald er zum rennen übergeht absteigen und umdrehen oder erst wenns "drinnen" super klappt nach draußen gehen?
vom gefährlichen her is da nix zu sagen, weil er ja nur rennt er buckelt nicht oder ähnliches und ich schaffe es auch ihn anzuhalten, aber an ein enstpanntes reiten ist nach einem soclehn "ausbruch" nicht mehr zu denken. 
Ich würde mal testweise im Trab raus. Vorher drinnen aufwärmen, danach im Trab raus, mit viel Galopp - ich rede von richtig viel, da darf das Pferd gern schwitzen und etwas aus der Puste sein. 
Es war ja bisher immer seine Idee zu rennen, dann sag ihm „gut, renn, aber ICH sag wann stopp“ - und lass ihn länger gehen als er von sich aus wollen würde. (Für genausowas mag ich gern bergauf-Strecken)
Wenn es dann seine Idee wird „Hey, bitte können wir langsamer werden?“ würde ich sagen „Ok“. 
Wie ist es, wenn du nach einer recht anstrengenden Stunde in der Halle rausgehst?
Vielleicht musst du dich vorerst auch von dem Gedanken verabschieden mit diesem Pferd entspannt auszureiten. Gib ihm das was er braucht und wenn er Action braucht (was nicht immer nur Rennen heißen muss), gib sie ihm. Das können auch andere Aufgaben sein (Seitwärts, Geländehindernisse, Kreise, mentalere Sachen wie Schulterherein....) 
Warst du diejenige die mal irgendwo meinte nach dem Absteigen und am Boden spielen seis besser? -> Dann mach was funktioniert! 
Schnelles nach Hause laufen im Schritt, Temporegulierungen meinerseits bringen nichts, sie macht einen Schritt langsamer und wird anschließend wieder schneller. Allerdings nicht bei jedem Ausritt in gleicher Intensität, sondern mal mehr, mal weniger, mal gar nicht
Absteigen. 
Graspausen zwischendurch. 
Umdrehen und nochmal weggehen. 
100% Schrittausritt machen, sodass sie sich nicht aufheizt. (Bzw. die Heimstrecke 100% Schritt) 
Da sie den Sommer über überhaupt kein Gras sehen durfte ( beinahe Hufrehe!!!),
ist sie ziemlich verrückt nach jedem fitzelchen Gras....
Ich habe schon einen extra Blogeintrag mit Videos zum Thema vorbereitet ;) Bitte gedulde dich da noch ein wenig, bis ich ihn poste.
Dann haben wir da noch das Scharren/Betteln am Anbinder und in der Box,letzteres bemerkt man vor allem daran,dass der Huf vorne gerade abgescharrt ist.
Kenn das ;)
Oft ist es so, dass das Pferd weiß dass es dadurch Aufmerksamkeit bekommt, weil Mensch das irgendwann so auf die Nerven geht dass er irgendwann aufgibt und sich dem Pferd widmet - wie auch immer, ob mit Erschrecken, einem Klaps, oder sogar einem Leckerli. Würd ich alles nicht machen - einfach KOMPLETT ignorieren.

Es kann dir helfen wenn du dein Pferd nicht sofort anbidest und putzt, sondern davor ausgiebig spielst. Viele Pferde haben einen großen Bewegungsdrang und tun sich danach leichter mit ruhigstehen. 
Du könntest auch lernen dein Pferd frei zu „parken“, ohne anbinden, fürs Putzen. Hilft vielleicht auch. 
Clickertraining könnt ich mir hier auch erfolgreich vorstellen. 
Was für ein Gebiss würdest du empfehlen?
Das, was dem Pferd passt und welches es mag. Das kann sehr individuell sein.
Prinzipiell gilt, dass die meisten Gebisse viel zu dick sind und zu wenig breit. (Darüber habe ich bereits ein paar Blogartikel verfasst, siehe links im Menü unter „Pferdegesundheit“)
Sunny reite ich mit einer einfach gebrochenen „Knebeltrense“. 
Was für einen Sattel würdest du empfehlen?
*g* Der der euch beiden passt - same here. Ist auch sehr Geschmackssache!
Der Sattel sollte weit genug an der Schulter sein und nicht zu lang. Leider berücksichtigen das nicht alle Sattler - hör auch auf dein Gefühl. Für Österreich kann ich dir einige Western-Sattler empfehlen, für D leider nicht. 
Tut mir leid dass diese Antwort jetzt nicht sehr hilfreich war, aber es ist unmöglich dir hierauf eine Antwort zu geben!
(Zahnvorgeschichte... wollts grad nur abkürzen, sorry ;) ):
Muss ich mir da jetzt auch so ein Maulöffner holen der die Zähne auseinander hält oder geht das auch anders. Und noch was der Tierarzt sagt sie soll eher grobe Sachen fressen damit nicht so viel hängen bleit. Also keine kleinen Körner. Sie hat immer Rübenschnitzel ein bisschen Hafer bekommen. Zusätzlich zu 24 Std Wiese im Moment noch, weil sie nicht grade dick ist. Sondern eher dünn. 
Schade dass dein TA dir das nicht genauer erklärt hat. 
Am besten funktionieren große Plastikspritzen oder spezielle Spritzen fürs Maul-ausspritzen, da gibt es welche die wie kleine Pistolen funktionieren und daher leichter abzuspritzen sind (als Privatperson kriegst die glaube ich nicht, Pferdezahnarzt fragen). Theoretisch funktioniert auch ein Gartenschlauch. 
Ideal ist, wenn das Pferd dabei den Kopf unten hat, damit vermeidest du dass es das Wasser in die Luftröhre verschluckt. (Und bitte nicht eiskaltes Wasser nehmen im Winter ;) - macht das Pferd nicht kooperativer)
Maulöffner brauchst du keinen. Jede Art von Maulgatter darf nur mit Sedierung verwendet werden, ansonsten hast du die Gefahr der Zahnfraktur! (Die Meisten lassen sichs ohne Sedierung auch nicht gefallen und nötig ists auch nicht). 
Du gehst mit der Wasserspritze seitlich ins Maul rein, im Maulwinkel und spritzt das Wasser dann einfach ins Maul rein. Wenn du weißt wo dein Pferd diese kleinen Lücken zwischen den Zähnen, sog. Diastema, hat (siehe zb. auf dem Zettel den du von deinem Pferdezahnarzt bekommen haben solltest) kannst du auch versuchen gezielt dorthin zu spritzen. 
Rübenschnitzel mag ich grundsätzlich gar nicht (links im Menü findest du bei „Pferdegesundheit“ auch ein paar Artikel zum Thema Fütterung die dir auch helfen), wenn dann eher noch Heucobs. 
Das A und O ist aber HEU, HEU, HEU und nochmals HEU, 24h lang!! Etwas Öl ist auch ok. 
Meine Frage wäre : Was kann ich noch tun um die Horsenality rauszufinden ???.....peinlich ist das nach 2 Jahren…… ;-))
Manche Pferde kann man schwer einordnen und oft wechseln sie sehr schnell zwischen den Horsenalities hin und her in manchen Situationen. 
Pick dir die Strategien aus der Horsenality-Sichtweise rauf, die für dich nützlich sind und schau dich sonst woanders um - Horsenality ist nicht für jeden der goldene Weg und auch nicht immer vollständig - versteif dich also nicht darauf, lies auch andere Bücher über Pferdepsychologie (zb. „ride the right horse“) und informier dich bei anderen Quellen. 
Aaah, und da wäre noch was (peinliches hihi)….ich schaffe es manchmal (oft) nicht, an der Bande entlang zu reiten ohne dass sie mir nach innen fällt an bestimmten Stellen, das ist aber nicht aus Angst ! 

2. Hufschlag, Point to Point, weg von der Bande für eine Zeit, wär meine Strategie. 
Wenn ich doch nur wüßt',wie ich mein LBI Pferdchen dazu bringen kann mehrere Runden oder ganze Bahnen zu Galoppieren.Im Moment ist nach einer langen Seite spätestens Schluss oder nach 'nem halben Zirkel.Das ist frustrierend auf die Dauer!Was kann ich tun,damit sie mir ganz viel Galopp schenkt? 
Du schreibst leider nicht wie weit ihr seid und ich kann auch nur vermuten dass du beim Reiten meinst und nicht am Boden oder? Daher ist es sehr schwer einzuschätzen. 
Versuch mal weniger zu verlangen, sie nach einer Hand voll Galoppsprüngen durchzuparieren, Pause zu machen - einfach bevors ihre eigene Idee wird. 
Warum möchtest du so viel Galopp? Versetz dich ins Pferd rein: Was ist interessant daran, für ein von Natur aus mit wenig Bewegungsdrang ausgestattetem Pferd, irgendwo herumzugaloppieren? In der Natur kommt das selten vor, wenn dann mit sehr gutem Grund bzw. mit Ziel. Ein Reitplatz bzw. gerade ein Zirkel ist endlos für ein Pferd und daher relativ langweilig - das motiviert nicht dazu „ewig“ (fürs Pferd) zu galoppieren. 

Vielleicht wird die Sache spannender wenn du Point to Points einbaust: Tonnen in die Ecken, Leckerlis drauf, von Tonne zu Tonne galoppieren (bzw. zuerst traben, vielleicht bietet sie den Galopp von alleine an oder du galoppierst erst bei der Hälfte der Strecke an) und dort jeweils Pause mit Fressbelohnung. 
Was machst du mit den Hufen deines Pferdes? Würdest du zur Huf Bearbeitung eine Methode empfehlen? 
Ich bearbeite Sunnys Hufe inzwischen wieder selbst und orientiere mich an Pete Ramey. Mir gefällt seine Methode des Natural Hoof Care am Besten. 
Ob es für jedes Pferd das Richtige ist sei dahingestellt. 
Und was Fütterst du deinem Pferd als Kraftfutter?
Sunny kriegt eine Hand voll normalen gelben Hafer, ganzes Korn. 
wie lange machst du normalerweise etwas mit deienm Pferd bzw. ab wann würdest du sagen ist es zu lang, wenn man das so sagen kann?
Unsere Sessions sind meist kurz und knackig, sprich Online ist selten über 30 Minuten, Reiten (außer Ausreiten) am Platz ebenfalls selten mehr als 30 Minuten. 
„Zu lang“ - eher gibts ein „zu langweilig“. Zu lang wärs für mich wenn das Pferd körperlich oder mental überfordert wird - ist aber relativ selten der Fall, die meisten Pferde sind chronisch unterfordert und chronisch gelangweilt ;)
Zweitens hab ich eine Frage zum YoYo, wie kann ich das grade kriegen?
Schnelleres Rückwärts hilft.
Parelli empfiehlt Schlangelinien zu gehen in diesem Fall.
Etwas schief find ich nicht tragisch. In dem Fall genügt bei uns eine kurze Korrektur der VH/HH.
Ansonsten könntest dich auch spielen, zb. zwischen zwei Stangen rückwärts. 
wie kann ich mein draw = drive kriegen?
Übungen für mehr Draw sind zB. Follow me, Stick to me und alles bei dem du rückwärts gehst und dein Pferd ansaugst. Leckerlis können auch etwas helfen. 
Machs deinem Pferd bei dir schmackhaft, sprich Pausen bei dir sind wichtiger als Pausen woanders. 
Frage, zum friendly game, wir haben da die größten Probleme, mein Pferd ist RBI und oft machen wir unser friendly sehr lange ich mache dann annährung und rückzug aber er hat oft auch nach häufiger wiederholung noch probleme mit zB der plane oder ab und zu auch dem carrot stick und string, wenn ich diesen auf den Boden schlage wie kann man das am besten machen oder brauch es einfach nur Zeit?
Leider schreibst du nicht wie weit ihr schon seid. Zeit und viel Geduld und Wiederholungen und das ständig wachsende Vertrauen helfen da natürlich. 
Mit der Plane ist Sunny auch nicht immer 100% confident, ab und zu steht sie da wie versteinert, quasi „mir zuliebe“. Dranbleiben und im richtigen Moment aufhören ;) 
Mach dir da keine zu großen Sorgen - ich denke das wird wirklich mit der Zeit!
Frage: was tust du, wenn dein Pony erst nicht los will, dann Richtung wechselt, wenn das nicht klappt sich fürchterlich aufregt und bei jedem bisschen losspringt (hab das Gefühl sie sucht richtig nach einem Grund) und dann nicht zurück will. Alles gemischt in einem Ausritt. Sobald ein anderes Pferd dabei ist, ist sie das Verlasspferd. 
Mit dieser Frage tu ich mich schwer, weil ich sie nicht wirklich verstehe. Außerdem benötige ich hier viel mehr Details, gerade auch wie weit ihr zb. seid, was du normalerweise tust etc., um halbwegs brauchbare Tipps zu geben ;) 
Ich würd den Fokus drauf legen dass ihr eure Verhältnisse klärt und vorerst nicht ausreitet. Alles andere was ich euch sonst raten kann wär reine Interpretation in diese mageren Infos, sorry. 
Da "mein" Pony ja ein LBI Pony ist habe ich des öfteren Probleme ihn so richtig zu motivieren und ihn aus der Reserve zu locken. Wie haben die "Weckphase" mit dem Falling leaf bisher meist recht gut überstanden aber irgendwie finde ich es einwenig öde ihn immer mit dem Falling leaf zu nerven. Was mir auch auffällt ist, dass er oft einen eher negativeren Gesichtsausdruck hat. Was könnte ich dem entgegensetzen, wie könnte ich meine Strategie ändern?
Klingt so als wüsstest du noch nicht so recht wie du dein Pony motivieren kannst. Leckerli probiert?
Erwarte nicht dass du ihn jedes mal sofort „wecken“ kannst und einen LBE draus machen kannst. Falling Leaf ist optisch sehr toll, gesundheitlich weniger - ich würds damit echt nicht übertreiben. 
Beobachte mal wann er einen positiven Ausdruck hat und wann einen negativen - vielleicht kannst du da bestimmte Muster erkennen und erkennst „ah, das gefällt ihm scheinbar besser“. Was motiviert ihn also?

15 Kommentare:

  1. super vielen vielen dank für die 14 sessions und vorallem jetzt auch noch für die antworten:-)
    im trab raus wird spannend- das ist die gangart, die uns am wenigsten liebt:-) aber haben am we. schon fleißig dran gearbeitet und werden weiter dran bleiben.
    meine trainierin meinte er müsse verstehen, dass schnellere gangarten nicht flucht bedeuten. sobald er länger in einer gangart bleibt wird er acuh ruhiger(drinnen).
    das mit den langen galoppstrecken gerade bergauf haben wir schon versucht. er frägt dann nach langsamer, was ich ihm dann auch gestatte und sobald er wieder luft hat rast er wieder los. aber ich glaube wir sind auf dem richtigen weg...spielen mittlerweile auch immer wieder at liberty und ich habe das gefühl das vertrauen wächst. er schläft ein wenn ich ihn kraule, er kommt wenn ich komme, seine augen leuchten, seine ohren sind gespannt gespitzt und er tut alles um das zu machen, was ich will- auch wenn er immer mal wieder andere vorschläge hat, wss man machen könnte(im zweifelsfall bein geben:-) ).
    vielen vielen dank nochmal:-)

    AntwortenLöschen
  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
  3. zuviele Fehler grr..

    mir hat es auch Spass gemacht und ich konnte noch einiges von Deinem Blog mitnehmen :-)
    Ich hatte die Tage zwar nicht viel Zeit , hab aber schon meinen Senf dazugegeben :-)
    Das einzig Negative an solch einem Onlinekurs musste ich jetzt feststellen , das man NIE auf ein einzelnes Pferd genau eingehen kann , weil mans ja nicht gesehen hat und was für Fehler man macht oder besser machen könnte..
    Also ich meine jetzt , für einen Einsteiger ist es sehr schwer sich ein Bild zu machen von was man spricht..
    Aber ich fands toll :-))
    Ich reite alle nur Freestyle , d.h. nur Parelli Natural Hackamore oder jetzt Halsring beginnend und bin absoluter Gebissgegner , da ich an 5 + 1 Einsteller verschiedenen Charakteren trotzdem sehe , das Gebisse nicht notwendig sind.
    ich bin im Parelliclub und ich muss sagen , das ich es super finde und immer neues nachfolgt was man machen kann...ich schaue über den finanziellen hintergrund wegzuschauen , aber Parelli half , mein Misshandlung traumatisiertes Pferd wieder ins Vertrauen zu bekommen...Der Parelli Weg , wie der Weg des Ga WA Ni Ponyboys , sind eine tolle Bereicherung für jeden der auf Horsemanship umsteigen will und weg vom Zwang und einschnüren will ;-)

    Natural Hoofcare ist nix für meine Pferde , weil die Trachten weggenommen werden und bei uns aufm Berg ist es zu felsig um ohne Trachten zu sein - unsere werden nach Biernath bearbeitet und so läuft sogar mein Rehepferd Eisenfrei ;-)
    Ich denke mir , das es viele verschiedene Ansichten gibt :-) ist auch richtig so - am Besten wäre es natürlich , wenn Du alle Pferde mal erleben könntest :-)
    Ich hoffe , das Dein Blog offen bleibt , damit man immer wieder reinschauen kann um sich Tipps zu holen :-)

    alles Liebe von uns hier :-)

    AntwortenLöschen
  4. Ja so schnell geht es vorbei, aber es hat riesigen Spaß gemacht und vor allem war es lehrreich. Ich werde mir zu den Themen am Wochenende ein grosses MindMap machen (ich liebe die Dinger) um nichts zu vergessen und mich schnell auf einzelne Dinge wieder fokussieren kann.
    Besonders gut war die Idee die tools wegzulassen. Das hat mich drauf gebracht das öfter wieder zu machen in verschiedenen Situationen.
    Meine Ziele überdenke ich nochmal neu und verfeiner das noch.
    Um das erlebte besser zu verinnerlichen mache ich jetzt mit meiner Frau diesen Kurs quasi für mich als wiederholung und für Anja unterstützend da sie mich darum gebeten hat das ich ihr helfe, sie hat momentan einen Stillstand.
    Ich hoffe das klappt bei ihr so gut wie bei mir.
    Interessant finde ich deine Aussage zu Parelli, ich bin auch nicht mit allen Dingen von Parelli einverstanden und möchte auch den Tellerrand nicht aus dem Blick verlieren. Insgesamt allerdings hat Parelli mir sehr geholfen (horsenalitys - Fokus - oh boy - immer viele Anregungen im Club - Motivation) der Gegenwert war also preislich für mich ok.
    Liebe Grüsse aus dem Norden

    AntwortenLöschen
  5. Sabine, ja da hast du recht, rein online jemanden zu coachen ohne je ein Video oder denjenigen live gesehen zu haben und das bei einer Anzahl von über 50 Teilnehmern leider nicht machbar, vorallem nicht kostenlos. (Dafür gäbs zb. das Online-Coaching)

    Dazu kommt, dass die Leute alle verschieden weit mit ihren Pferden sind.
    Aus diesem Grund war der Kurs primär theoretisch - wobei gerade das einen auch weiterbringen kann!
    Mir geht es generell bei meinem Unterricht mehr darum die richtige Einstellung zu vermitteln als irgendwelche Übungen. Wenn die Leute kreativ werden und sich trauen selbst Dinge zu probieren kommen sie viel weiter als wenn sie nur nach Vorlage Übungen abspulen.

    Mein Wunsch ist immer, dass ich als Trainerin irgendwann nicht mehr nötig bin und die Leute soviel Gefühl und Ideen entwickeln, dass sie alleine mit ihrem Pferd viel Spaß haben.
    Das habe ich auch versuch im OLK zu vermitteln. Als NH-Schnupperkurs wars nie gedacht ;) - dass soviel Parellivokabular gefallen ist, was für Anfänger schwierig sein könnte, liegt an den Teilnehmern, nicht am Kurs *g*

    AntwortenLöschen
  6. @Caro
    "" Mein Wunsch ist immer, dass ich als Trainerin irgendwann nicht mehr nötig bin und die Leute soviel Gefühl und Ideen entwickeln, dass sie alleine mit ihrem Pferd viel Spaß haben. ""

    Das ist dir gut gelungen, es gibt einfach Dinge die man selber probieren muss und wo die richtigen Anregungen reichen. Daher freu ich mich auch noch auf deinen Ausreit Blogpost ;-)
    Ich hab zwar eine Trainerin die regelmässig kommt aber bei diesem Problem kann sie mir nicht helfen, da wenn sie dabei ist irgendwie immer alles klappt, wahrscheinlich bin ich da sooo beruhigt das nix passiert weil sie ist ja dabei... Also muss ich das allein machen ohne Netz und doppelten Boden.

    AntwortenLöschen
  7. Hab auch einige neue Anregungen bekommen, im Rahmen dessen was man machen kann wenn man die Leute nicht kennt und nicht vor sich hat fand ichs sehr gut!

    AntwortenLöschen
  8. liiiiiiebe Caro !!!

    vielen herzlichen Dank für den tollen Online-Kurs, für mich war es "das erste mal" hihi... ;-) War wirklich super, sehr sehr interessante Aufgaben, ich werd ihn auf alle Fälle nochmal für mich machen und gucken wo bzw. was noch im argen liegt und dann gezielt daran arbeiten !
    Ich glaube mir hat speziell auch die übung in der man mit möglichst wenigen Hilfsmitteln arbeiten soll sehr gut gefallen, das hat ganz ganz doll viel Spaß gemacht und ist auch sehr wichtig um wieder feiner mit der Körpersprache zu werden und überhaupt generell feiner.
    Ich würde mich riesig freuen wenn Du mal wieder irgendwann Lust und Zeit hast sowas zu machen, ich glaube Du hast vielen von uns sehr geholfen und ich danke Dir nochmal ganz ganz herzlich !!
    Und selbstverständlich kriegst Du von mir was "Feines" ;-)...da unterhalten wir Beide uns noch ....
    Du hast Dir da sehr sehr viel Mühe gemacht und viel Zeit in uns alle investiert, es gibt nicht viele Menschen glaub ich, die das tun würden und ich zieh mein Hütchen vor Dir !!!

    Zu den Mentoren...hmmm...also einen echten Mentor haben wir auch nicht, wir haben verschiedene Kurse besucht, die auch - jeder auf seine Weise - wirklich gut waren, Unterricht haben wir unregelmäßig bei einem Ehepaar die bei den versch. Parelli-Instruktoren gelernt haben....dann haben wir auch sehr viele DVDs und Bücher etc...
    meine Vorbilder wären z.B. Mark Rashid, Jonathan Field, Parelli, Gawani Pony boy, jean-Claude Dysli
    und es gibt sicher nocheinige die ich jetzt vergessen habe ;-))
    haben,

    Da fällt mir ein : Ian Benson (www.humanship.com) macht es in seinen Kursen immer so, dass es auch "freiwillig" ist mit der Bezahlung, das heißt, jeder gibt was es ihm wert ist...und so finde ich hast Du Dir auf alle Fälle eine Anerkennung verdient !!

    AntwortenLöschen
  9. DANKE!!!
    Eure lieben Kommentare berühren mich sehr :o) DANKE!

    (Ian Benson steht auch auf meiner Top 10 Wishlist - eines Tages lern ich ihn noch persönlich kennen!)

    AntwortenLöschen
  10. Hallo!

    Also, vielen Dank für deine Anregungen, du gibts dir wirklich viel Mühe und ich konnte einige Anregungen mitnehmen.
    Auch Danke für deine Antwort zu meiner Frage (Ausreiten), einiges habe ich schon versucht, das leider nicht funktionniert, das andere werde ich mal versuchen :)

    Absteigen. --> schon versucht, bringt keinen Unterschied.

    Graspausen zwischendurch. --> gute Idee, dass ich da noch nicht selber drauf gekommen bin... danke für den Tipp!!

    Umdrehen und nochmal weggehen. --> Schon probiert (alles im Schritt), bringt überhaupt nichts, obwohl ich es damals wirklich lange durchgezogen habe und öfters und und zurück bin :(

    100% Schrittausritt machen, sodass sie sich nicht aufheizt. (Bzw. die Heimstrecke 100% Schritt) --> Mache ich ohnehin fast immer, Heimstrecke ist immer Schritt, auch ansonsten gehe ich viel im Schritt.


    Werde auf jeden Fall das mit den Pausen zwischendrin mal abtesten, vielleicht funktionniert das!
    Wiegesagt, vielen Dank dass du dir hier solche Mühe gibst und dir die Zeit dafür nimmst!

    AntwortenLöschen
  11. Danke für die vielen Tips. Werde einiges ausprobieren und auf jeden Fall noch einige Lehrgänge besuchen.

    AntwortenLöschen
  12. Liebe Caro,
    auch von mir ein ganz ganz herzliches DANKESCHÖN!
    Für den Aufwand, den du betrieben hast, für die tollen Anregungen und Inspirationen und den Austausch!
    Ich konnte wirklich einiges aus dem Kurs mitnehmen und das nicht nur für mein Pferde-Leben :)

    AntwortenLöschen
  13. War ein sehr schöner Kurs mit vielen guten Inspirationen, Vielen vielen DANK !!Ich werde einige Sessions wohl noch mal durchgehen:)
    Meine Zieleposter erfreuen mich jeden Tag aufs neue.Mit kleinen Bilddchen zu jedem Thema bekommt man ein sehr gutes Bild von dem was man erreichen möchte.Z.B. ist da eine kleine Zeichnung von mir und meinem Pferdchen wie wir Piaffieren.Diese Bild symbolisert für mich gutes gesundes ,leichtes und schönes reiten,was uns beiden freude bringt. Immer wenn ich das Bild ansehe bekomme ich sofort ein Gefühl davon wo wir hinkommen möchten. Caro, vielen <3 -lichen Dank LG

    AntwortenLöschen
  14. Hi Caro,
    auch erstmal vielen Dank für die tollen Antworten und den super Kurs. (Wegen der Zahngeschichte werde ich das mit der großen Spritze im Maulwinkel versuchen, ich habe auch gleich am Freitag noch einen Sack Heucops besorgt.) Wir haben uns ja in dem Kurs ja viel mit unseren Vorstellungen und Zielen auseinandergesetzt was ich auch gut finde. Aber was ein bisschen gefehlt hat, war was ich wirklich für mein Pferd tun kann um es glücklich zu machen. Wie zb. 10 Min die juckenden Stellen kratzen. Oder dem Pferd Apfel und Möhren hinlegen um rauszufinden was es lieber mag. Oder was für die Pferde an sich wichtig ist um glücklich zu sein. Wie Bewegung nicht nur unter dem Reiter sondern mit Artgenossen auf der Wiese, sowie soziale Kontakte auf der Wiese, usw. Vielleicht anregungen für den Anschlusskurs der vielleicht noch folgt. ^^ Unsere Ziele und Träume sind ja nicht immer gleichgestellt mit denen unserer Pferde. Öfter mal die ganze Sache aus der Sicht des Pferdes sehen. Das ist jetzt keine Kritik. Nur Ideen. Liebe Grüße mach weiter so.

    AntwortenLöschen