Nimm eine Eigenschaft der Liste aus Session 1 bzw. deiner Ziele-Liste, die du verbessern möchtest als angehender Horseman.
Stell dir die Frage, was du tun kannst um dieses Ziel zu erreichen (oder dieses Problem zu lösen - oft beschreiben unsere Ziele ja auch unsere Probleme) und finde so viele Wege wie möglich, es zu erreichen! (Finde mindestens 5)
Ich möchte gerne, dass du den kreativen Teil in dir anregst und dass du nach Lösungen suchst (sie müssen nicht alle 100% sofort umsetzbar sein und du musst sie auch nicht umsetzen - es geht viel mehr darum kreativ zu sein und dir selber klar zu machen dass es immer verschiedene und viele Möglichkeiten gibt ;) ). Natürlich kannst du diese Übungen zu all deinen Zielen machen - als „Hausaufgabe“ für heute genügt eines.
Ich möchte gerne, dass du den kreativen Teil in dir anregst und dass du nach Lösungen suchst (sie müssen nicht alle 100% sofort umsetzbar sein und du musst sie auch nicht umsetzen - es geht viel mehr darum kreativ zu sein und dir selber klar zu machen dass es immer verschiedene und viele Möglichkeiten gibt ;) ). Natürlich kannst du diese Übungen zu all deinen Zielen machen - als „Hausaufgabe“ für heute genügt eines.
Diese Übung hilft auch denjenigen von euch, die ihre Ziele gestern relativ „schwammig“ definiert haben. Ich darf das Beispiel „Reiten im Gelände“ rauspicken:
- Welche Übungen kann ich im Gelände machen?
- Wie könnte ich öfters im Gelände reiten? Kann ich mir einen Plan dafür machen?
- Wie könnte ich das Gelände abwechslungsreicher gestalten?
- Was genau soll dabei rausschauen? Was genau will ich dabei verbessern? Möchte ich einfach MEHR Geländereiten, möchte ich dass mein Pferd draußen SICHERER wird, möchte ich mehr KONDITION?
-> Welche Übungen gibt es für mehr Sicherheit, welche Herausforderungen finde ich im Gelände und wie könnte ich sie lösen?
-> Welche Strecken sind geeignet um die Kondition zu verbessern, wie weit kann ich unsere Trabstrecke steigern, kann ich auch Sprünge einbauen?
Beispiel 2: Ich möchte gerne mehr Erfahrung sammeln mit verschiedenen Pferden.
Was kann ich tun um viele verschiedene Pferde zu sehen und mit ihnen zu spielen?
Ich kann Freunden meine Hilfe anbieten oder sie fragen ob ich mal mit ihrem Pferd spielen darf. Ich kann Freunden zusehen wenn sie spielen. Ich kann ein Praktikum bei einem Trainer machen. Ich kann bei einem Kurs als Zuschauer dabei sein.
Ich kann mich noch mehr ins Thema Pferdepersönlichkeiten einlesen und entsprechende Kurse besuchen.
Mit dieser Übung möchte ich dich zum „Lösungen suchen“ anregen und auch, dass du deine Ziele von gestern SEHR GENAU definierst, wenn du das nicht schon getan hast. (Dazu gehört ein ungefährer ZEITPUNKT wo du dein Ziel erreicht haben möchtest und ein MESSBARER FAKTOR. Woran merkst du zB., dass du ein besseres Timing hst?)
Folgende Fragen können dir bei einem Problem oder dem Erreichen eines Zieles helfen:
- Wer hatte das selbe Problem und hat es schon gelöst? Hat jemand schon erreicht was ich mir vorstelle? -> um Rat fragen
- Gibt es Literatur dazu? Habe ich schon gegoogelt? (Vorsicht allerdings vor so manchen Meinungen im diversen Internetforen - hör auf dein Bauchgefühl!)
- Gibt es jemanden der mir helfen kann? Ein Trainer, eine gute Freundin, ein Kurs...?
- Was würde jemand anders (ideal ein Vorbild) in dieser Situation machen?
- Wie kann ich mein Ziel/Problem in kleinere Schritte/Teilziele zerlegen? (Bsp. Pferd will nicht auf den Hänger: Wie kriege ich Pferd in die Nähe des Hängers? Dann auf die Rampe? Dann ganz hinein?)
- Welche Übungen kann ich ausprobieren, die dieses Problem lösen könnten? (evt. dafür empfohlene Übungen. Vergiss nicht: Du hast eine 50:50 Chance -> entweder es funktioniert oder es funktioniert nicht - du hast also nichts zu verlieren wenn du Neues probierst)
Aus meinen Notizen:
Ich hab oft den Konflikt mit mir, dass ich Erfahrung im medizinischen Bereich aber auch im Horsemanship Bereich machen möchte und relativ wenig Zeit habe bzw. die Ferien alle mit Medizin-Pflichtprakika verplant sind.
Also suche ich Möglichkeiten dies zu verbinden:
Also suche ich Möglichkeiten dies zu verbinden:
- Praktika bei einem Tierarzt der auch Pferdetraining anbietet
- Kurze Zeiten nutzen (U-Bahn, Bus...) für Fortbildung im Horsemanship Bereich, zB. Audios hören im Auto, entsprechende Bücher lesen oder DVDs gucken - auch super Ausgleich nach einem Lern-Tag oder eben auf dem Weg zur Uni
- USA-Urlaub kombinieren mit Zahnmedizin-Fortbildung und Ranch-Aufenthalt
- Die Uni-Pferde bespaßen in Freistunden (wir dürfen auf der Uni Pflegepferde haben und mit ihnen die Reithalle benützen)
- Mir einen Praktikumsplatz in der Nähe von dem tollen Kurs XY suchen, sodass ich dort am Wochenende zuschauen kann
- Praktika suchen wo ich daheim sein kann in der Freizeit und Zeit für mein Pferd und Kurse hier habe.
Tipp für Studenten:
Ich hab mir fast die selbe Frage vor jedem Semester bzw. jeder Übung gestellt:
„Kann ich 25 verschiedene Wege finden, wie ich das Maximum aus den klinischen Übungen ziehen kann?“ oder „Kann ich 25 verschiedene Wege finden, wie ich meine Lernstrategie verbessern kann?“
Ich hab mir fast die selbe Frage vor jedem Semester bzw. jeder Übung gestellt:
„Kann ich 25 verschiedene Wege finden, wie ich das Maximum aus den klinischen Übungen ziehen kann?“ oder „Kann ich 25 verschiedene Wege finden, wie ich meine Lernstrategie verbessern kann?“
Weitere Techniken, die du zum erreichen deiner Ziele anwenden kannst wirst in der morgigen und übermorgigen Session noch kennenlernen!
Bitte poste heute eines deiner Ziele oder auch Probleme und die Lösungsmöglichkeiten, bzw. deine Gedanken dazu!
(da es vereinzelt Probleme beim Posten gibt und ich leider nicht weiß warum, würde ich dich bitten einen anderen Browser zu probieren, zb. Safari oder Firefox, wenn es nicht klappt und davor deinen Kommentar zwischen zu speichern)
Eines meiner momentanen Lieblingsthemen sind die Horsenalitys und das Wissen darum diese richtig zu verstehen und dann entsprechend Handeln zu können.
AntwortenLöschenMehr auf den Pferdecharakter eingehen und entsprechend handeln. Mit 4 Pferden im privaten Offenstall ist es schwer das zu intensivieren. Wir haben allerdings vor der Tür alle 4 Eigenschaften nach Parelli stehen.
- Mir hilft es meine Frau mit ihrem Pferd zu coachen.
- Beobachten - analysieren - eingreifen - helfen.
- Mein eigenes Training mit meinem Pferd immer wieder zu hinterfragen, nochmal über die Session nachdenken was hab ich wie gemacht, wo hätte ich gerechter handeln können.
- Gern schaue ich den Pferden einfach nur zu wie das Verhalten innerhalb der Herde ist und wie sie auf unterschiedliche Weise ihre Probleme meistern.
- Bei fremden Pferde einfach mal zuschauen.
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Gelände:
Wie verbesser ich mich im Gelände z.B. allein Ausreiten.
Dies ist das aktuellste Thema und immer noch schwierig.
- Annäherung und Rückzug
- Den Punkt an dem es nicht mehr geht so nah wie möglich begegnen (move closer stay longer)
- Jemanden mitnehmen der mich beobachtet (gibt Sicherheit)
- Ausreden es NICHT zu tun verwerfen und sich in den Allerwertesten treten (da kämpf ich oft mit mir selber)
- nonlineares Denken fördern und verstehen nicht immer menschlich linear ein Ziel verfolgen. Zu oft bin ich der Meinung wenns heut 500 m geklappt hat muss es morgen 600 m klappen. Ich arbeite dran...
Ich würde sagen, mein größtest und wichtigstes Thema ist "Spazieren gehen" da für mich dort vieles zusammen kommt, was mich herausfordert und was mir im Umgang mit Queen wichtig ist. Ich mach das z.Z. so:
AntwortenLöschen~ Pferd vor dem Spazierengehen laufen lassen, damit sie ihre Energie schon mal losgeworden ist (sie ist 3,5 Jahre und voller Energie)
~ Strecke einteilen in kleinere Strecken mit Punkten zum Rasten (und grasen)
~ Mein Equipment ordnen und mir vorher überlegen, wie und wo halte ich was. Wie lang lasse ich ihr Seil? (sie soll nicht grasen bis zu den Rastpunkten).
~ Ausdauernder sein als mein Pferd, wenn es mich ca. alle 4 Schritte mit der Schulter überholt ohne emotional zu werden (ich mache das auf zwei Arten: Nr.1
Ellenbogen wackeln, Ellenbogen schwingen, Stick heben und vor mir leicht schwingen, Stick hochhalten und damit Fliegen um mich verscheuchen. Nr. 2: Sie überholt, ich halte an, lasse sie den ersten Schritt rückwärts machen, gehe dann rückwärts mit und gehe dann irgendwann wieder vorwärts). Beides führt leider nicht so wirklich zu Verbesserungen. Ich bleibe dran, bin aber für andere Ideen dankbar).
~ Viel früher ihre Tresholds erkennen und dann selber nicht hektisch werden!
~ Wenn sich die Möglichkeit eines "Spiels" zeigt, dies dann auch einbauen
~ Sich nicht darauf versteifen alle Punkte des vorher festgelegten Spaziergangs auch wirklich zu erreichen (ist KEIN Misserfolg).
~ GANZ WICHTIG: Mir nicht nur theoretisch all das vornehmen, sondern auch wirklich MACHEN (keine Ausreden finden)
@ Julia - ich hatte mit unserer neuen RB gestern ein gutes Ergebnis erzielt. Sie ist mit Gamour ohne Begeleitpferd los und ich nebenher mit unserem Hund. Gamour hat sich von seiner heftigsten Seite gezeigt. Da war alles dabei Buckeln Steigen etc... Ich konnte die beiden von aussen gut lesen und ihr den nächsten Schritt voraussagen (jetzt Hinterhand weggucken - lass ihn zirkeln - ohr kommt - ruhe machen - weitergehen - fokus auf den Punkt wo du als nächstes hin willst...) Ich war erstaunt wie einfach mir das von der Hand ging und wie schnell Gamour 'überwältigt' war. Am Ende konnten beide noch den Rest vom Spaziergang ruhig und entspannt geniessen.
AntwortenLöschenVersuch das mal, wenn du jemanden hast der natural denken kann den mitzunehmen und lass dich lenken oder auch umgekehrt lenk jemand anders auch das kann man sicher 'mitnehmen'
Vanessa schreibt:
AntwortenLöschenAusgewähltes Ziel:
Anhalten auf den Punkt
mögliche Wege, Lösungen:
- klarere Hilfe geben bzw. mich für eine eindeutige, klare Hilfe festlegen und nicht so schwammig arbeiten wie bisher
- auf meine Körpersprache achten
- konsequenter gutes (Ver)halten loben, schlechtes Halten ignorieren
- ihm Anregungen geben, schneller anzuhalten (überschwänglich Loben, Futterlob - einfache Pause/FG findet er nicht gut (genug))
- mehr daran üben
- in allen Varianten üben - Longe, reiten, ausreiten, Spielen, Führen
- mehr Spaß in die Sache bringen (weiteres Ziel)
lg Vanessa
Ziel: WATER CROSSING
AntwortenLöschen- DVD Water Crossing ausleihen, anschauen
- Im Internet nach Tipps suchen
- Trainerin um Hilfe bitte
- anderes Pferd mitnehmen, das zuerst durch das Wasser läuft
- helle, durchsichtige Plane besorgen und damit auf dem Platz üben. Plane unter 2 Stangen legen, drüber laufen lassen, CG auf der Plane spielen
- grosse Pfütze suchen und üben
- am Bach üben: Squeeze Game, Sideways, trinken lassen, grasen lassen
- Bach durchqueren
- im Bach stehen lassen
- reitend durchqueren
Kreativität / Spaß
AntwortenLöschen~ Freunden über die Schulter schauen
~ im Internet Ideen sammeln – Blog, Forum, Youtube (Level Abnahmen)
~ den Mut haben Neues zu probieren
~ vorab einen Plan machen, was will ich heute machen
~ Trailaufgaben aus dem Westernreiten anschauen
~ mal mit Freunden gemeinsam „spielen“
~ auch mal „Parelli Games“ mäßig was machen
entspannte Ausritte
~ eine Freundin als Begleitung mitnehmen (ohne Pferd)
~ zuerst am Platz die Laune checken
~ immer wieder abschnauben ;o)
~ auf eine entspannte Körperhaltung achten
~ dem Pferd auch im Gelände Aufgaben stellen, das Pferd beschäftigen – und auch sich selbst ;o)
~ auch im Gelände konsequent sein
~ auch mal absteigen, bevor es kritisch wird – wenn ich denke: „Ach sollte ich vielleicht absteigen?“ → absteigen
~ in die eigene Mitte kommen
~ Kopfkino
~ jeder Weg beginnt mit einem kleinen Schritt. Es muss nicht gleich ein 3 Stunden Ausritt sein.
Selbstsicherheit steigern
~ sich von Freunden reflektieren lassen
~ auch mal per Video selbst reflektieren
~ mal zurück blicken und sehen was man schon alles geschafft hat
~ Stunden nehmen
~ üben, üben, üben oder Spaß haben, Spaß haben, Spaß haben,.... ;o)
~ auch mal mit einem anderen Pferd spielen
~ sich mit anderen Erfahrungen austauschen
~ an die Partnerschaft mit dem Pferd glauben, dem Pferd auch mal vertrauen
~ nicht die negativen, sondern die positiven Erlebnisse immer wieder vor Augen halten
Wissensschatz erweitern ( ein Ziel von vielen ;-)
AntwortenLöschen* so viele DVDs wie möglich verschlingen
* aus den guten möglichst viel abgucken
* aus den nicht so guten lernen was ich NICHT machen möchte ;-)
* viele Leute mit ihren Pferden beobachten
* Pferde in der Herde beobachten
* Internet "befragen"
* Fachbücher lesen
* mich mit Menschen austauschen von denen ich finde sie haben eine Vorbildfunktion für mich
* viel Zeit mit meinem Pferd verbringen, mit ihm am Boden spielen
* Ausritte machen
* oder einfach nur Zeit zusammen verbringen
* Kurse besuchen wenn möglich
* mich in guten Foren "umhören"
* nette Kontakte zu Gleichgesinnten pflegen.
Gute Nacht für heute ;-))
Mein Hauptproblem ist wie gesagt das Gelände.
AntwortenLöschenUnd das beschäftigt mich schon so lange!!!
Gestern wieder, wir waren spazieren, es war so schlimm nachher, daß die einzige Möglichkeit für mcih darin bestand, das Pferd rückwärts den Weg gehen zu lassen, wie beim Yo-Yo, und das schnell, also ohne Pause, damit Pferd nicht steigen kann und mich anrempeln und mir den Hintern zudrehen usw.....der Weg war schmal, da war kaum Platz, wir haben es letztendlich so zurück geschafft, ohne, daß er seinen Plan durchgesetzt hat, nämlich an mir vorbei laufen und steigen und bocken und recnnen.
Er ist recht dominant, das vermischt sich dann mit nem Funken Unsicherheit und es explodiert.
Auf dem Hof ist alles ok, da haben wir keinerlei Probleme.
Deshalb fällt mir auch keine Lösung ein, ich bin ratlos, da helfen mir auch keine Horsenalities mehr, ich habe so viel probiert, Annäherung, Rückzug, Thresholds beachten, ruhig bleiben, bloß das Pferd nicht noch mehr aufregen, aber dann übergeht er mich einfach.
Ich bezweifle sogar, daß er jemals ein Ausreitpferd werden kann.
Deshalb habe ich dafür zur Zeit keine Lösungen. Vielleicht wird es besser, wenn ich es immer wieder versuche, ABER ich möchte auchnicht, daß er ein Nuster nachher entwickelt und immer mehr steigen möchte...
Für mich sehr schwierig!!
Ach ja, ich habe die Problematik auch schon mit Instruktoren besprochen, die beiden haben aber auch nicht wirklich helfen können, da sie nie bei so einer Situation dabei waren und beim Kurs hatten wir die Problematik nie.
AntwortenLöschenUnd meine Reitlehrerin hätte es gestern genauso gemacht wie ich...
@Osch: Lieben Dank für die Anregung... das habe ich auch schon gemacht. Das Problem ist, wenn jemand anderer dabei ist, der mir Sicherheit gibt und der auch mal das Ruder übernehmen kann, dann ist sie bei weitem nicht so, als wenn wir alleine unterwegs sind. Sie reagiert sehr stark auf meine Einstellung / Gefühle und Stimmung. Und ich werde schnell hektisch und unsicher, wenn irgendwas kommt, wo ich mein Leadership beweisen muß - was natürlich genau ins Gegenteil umschlägt. Sie merkt ich bin nicht sicher und zack ist sie total RB. Ich bin ihr Problem!
AntwortenLöschen@Myriam: Boah ich kann das soooo nachvollziehen!!! Eine Bekannte von mir hat letzten mal mit meiner Stute kurz was zeigen wollen und da hat sie dann auch mal angetestet. Sie hat genau das Gegenteil von dem gemacht, was ich gemacht hätte und hat das Pferdchen gespiegelt, ist schnell vor ihr umher gesprungen und nen Stück auf sie zu. Mein Pferd war soooo erstaunt und sofort stand sie still. Ich hätte mich das so nie getraut und würde das auch jetzt nicht, schon garnicht im Gelände, aber wer weiß - vielleicht eine Idee die du dir mal durch den Kopf gehen lassen kannst (bei mir brodelt sie noch - ich trau mich nur noch nicht).
@Julia, ja, so ähnlich war es ja gestern, ich bin eben mal nicht neutral geblieben, ich habe mich auch groß gemacht und böse geguckt und mußte schnell auf ihn zu gehen und meine Hände und Stick heben...und alles ganz schnell. Also bin ich sozusagen auch "gestiegen" irgendwie...und er mußte weichen, hatte keine Zeit zu steigen. Ja, fast, wäre er mir nach vorne durchgesprungen, ich habe alle Kraft, Schnelligkeit und Mut zusammen genommen....und es geschafft.
AntwortenLöschenTrotzdem möchte ich das eigentlich so nicht nochmal erleben.
@Myriam: Oh dann hatte ich das falsch verstanden.
AntwortenLöschenDein Pferdchen scheint aber meinem sehr ähnlich zu sein - ist wirklich nicht einfach. Das machts jetzt nicht besser, aber vielleicht tröstet es ein bissel.
So, mein Ziel: Im Gelände eine konstante, innere Losgelassenheit bei meiner Stute erreichen.
AntwortenLöschenDie meiste Zeit ist sie ja, wie beschrieben, sehr relaxt, entspannt und hat sichtlich Freude im Gelände (Augen, Gesichtsausdruck, Ohren). Aber es gibt Tage, da läuft sie ihr sehr flottes Tempo. Punkt. Nichts ist möglich, um sie davon abzubringen. Manchmal fängt das auch erst nach einem Trab oder Galopp sein, muss aber nicht. Kann auch davon unabhängig sein.
Mögliche Lösungsansätze:
- Mich selber entspannen und lockern. Den Alltagsstress abwerfen.
- Nicht denken "Oh hoffentlich rennt sie heute nicht wieder so", sondern: "Mensch, freue ich mich jetzt auf den entspannten Ausritt mit meinem tollen Pferd!"
- Wenn sie dann doch mal in ihrem "Rennschritt" ist, einfach selber entspannt bleiben, ignorieren. Wenn ich darauf eingehe, wird ein "Kampf" draus, der alles nur noch schlimmer macht.
- Mal probieren: Absteigen, wenn sie wieder rennt, und am Boden auf mein Tempo bestehen. Dort kann ich sie vielleicht besser wieder zur Räson bringen.
- Immer wieder kurze Strecken im Trab und auch Galopp einbauen, mit recht flottem Durchparieren zum Schritt. So wird das zur Normalität, Pferd kommt aber nicht ins Rennen.
- Sobald sie wieder rennt, anhalten, oben drauf entspannen, und abwarten bis Pferd das auch tut. Das könnte evtl. helfen...
- ungewöhnliche Situationen suchen und meistern. Das Seltsame ist: In fremden Gelände stört sie nichts, da kann kommen was wolle. Im heimischen Gelände sieht sie schon eher mal was...
Meine Stute ist alleine im Gelände auch ängstlicher wie mit einem anderen Pferd. Aber ich habe mich selber dabei mal beobachtet und gemert das ich dann auch eine angespanntere Einstellung habe. Man muss glaube ich erstmal lernen sich in so einer Situation zu entspannen wo man normal verkrampft. Man rechnet einfach gleich passiert wieder was da kommt ein Traktor oder sonstiges und dann entspannt bleiben und dem Pferd ein bisschen mehr zutrauen und auf einmal passiert gar nichts. Und das Pferd bleibt ruhig.
AntwortenLöschenDas nächste Ziel was ich erreichen will ist eine deutliche Körpersprache bzw Technik mit dem 7 m Seil. Ich ertappe mich doch hin und wieder das ich es umständlich aufwickel, dabei weiß ich eigentlich das ich es einfach bei meinen Füßen fallen lassen soll. Meine 5 Punkte dazu:
- andere beobachten im Umgang mit dem Seil per Video
- Übungen ohne Pferd
- Übungen mit Pferd aber mit mehr Konzentration
- mich selber filmen und mit anderen vergleichen
- Foren durchsuchen nach Erfahrungsberichten
Was mir auch schon viel geholfen hat war der Savvy Club/Parelli Connect dort ist so viel Wissen enthalten das man den ganzen Tag Videos und Dokumente angucken könnte. Und die Task Listen finde ich auch ganz toll. Um seien Stand zu sehen wo man grad steht und was als nächtes kommt.
Mein vornehmliches Ziel ist es, wieder angstfrei ans Reiten zu kommen. Denn nur wenn ich es tue, kann es besser werden...
AntwortenLöschenWie ich das erreichen möchte:
- kleine Reitsessions durchführen, dabei realisierbare Aufgaben stellen
- die Pferde wieder mehr von der Gruppe wegbringen, damit sie mit mir auf ihrem Rücken nicht so aufgeregt sind
- den Tag besser organisieren, damit ich Zeit zum Reiten übrig habe
Ich würde es gerne schaffen die Horsenality meiner Stute endlich richtig einschätzen und förden zu können.Ich habe sie jetzt 3 Jahre und noch immer habe ich nicht den Draht zu ihr gefunden den ich gerne hätte. Ich kann ihr noch nicht genügend Sicherheit und Leadership bieten. Erst vor 2 Wochen habe ich rausgefunden, wie sie es liebt wenn ich sie neben dem Schweif und innen an den Hinterbacken kratze. Sie ist ein Putzmuffel und ich habe in 3 Jahren noch keinen genüsslichen Gesichtsausdruck gesehen. Bis heute... Also eigentl. schon ein Fortschritt :-)
AntwortenLöschenWie kann ich noch mehr erreichen:
- mich noch mehr in die Horsenalitys einlesen und DVDs schauen
- mir alltägliche Situation ausdenken und mein Verhalten umprogrammieren so dass ich gut reagieren kann
- Übungen machen die sie aufgrund ihres Wesens gut bewältigen kann und die uns beiden Spaß machen (sollte apportieren üben, sie liebt es alles anzuknabbern und Lichtschalter zu betätigen)
- andere Pferde analysieren und Horsenality Profile erstellen
- noch mehr Undemanding Time verbringen um zu beobachten wie sie reagiert (lebt im Offenstall
Alo nehme ich jetzt mal mei momentan größtes Problemchen: Ich möchte unsere Ausritte und Spatziergänge für uns beide angenehmer gestalten.
AntwortenLöschenIch würde mir wünschen dass sie mehr an mir interessiet ist ,als an dem Gras.Dann würde es mich riesig freuen wenn ich es bei meinem RBE schaffen würde,dass sie im Gelände (beim Reiten) nicht immer schneller wird und dann in die nächst höhere Gangart schaltet und ich nicht weiß,was ich dagegen tun kann,sondern einen funktioierenden Plan habe ,was ich in solch einer Situation unternehmen kann.
Um mein Ziel zu erreichen ,kann ich folgendes tun:
-Immer ruhig und gelassen bleiben
-mit Spatziergängen beginnen
-Sie so viel beschäftigen,dass ich tasächlich interessanter bin als das Gras.
-Mir immer passende Übungen und Pattern zurechtlegen,dass ich weis ,was ich alles mit ihr machen möchte.
-Ihr keine Zeit zum Grasen lassen ,da sie mir damit nur zeigt ,dass sie kein interesse mehr an mir hat.
-Zwischendurch ihr immer wieder die Change geben mir ruhig und entspanntzu folgen,ohne zu fressen.
-Wenn sie dies nicht tut ruhig und munter ein neues Pattern beginnen.Dabei aber immer Spaß haben !!!
-Nur bei gutem Wetter mit rutschsicherem Boden
erst mal nur kurze Sessions auf Gras üben(10m,20m,30m,40m,...)
-Nicht zu viel erwarten.
-Offen für neue Ideen sein ,Bücher,DVDs ect.
-Auch beim reiten mit kleinen touren anfengen (einmal um Stall,einmal ums Feld ,einmal etwas längere Strecke ums Feld ect.)
-Einstellung: Ist nur ein Spaziergeng,setze mich nur kurz zwischrndurch mal drauf.
-Bei etwas längerer Strecke :Auch nur n Spaziergang setze mich nur n paar mal zwieschendurch drauf.
-Will grad nur mal die eine Übung reiten ...
-Patterns und Übungen die man reiten möchte bereits im Kopf haben und auch welche für Notfälle !!!
-Pausen planen und dann diese auch einlegn.
-Erst mal nur Schrittausritte erst wenn sie mir im Schritt gut zuhört irgendwann bei einem Ausritt ,wo wir beide gut drauf sind, mal kurz traben usw.
-Auch hier nicht zu viel erwarten
-Spaß haben
-SOFORT ABSTEIGEN WENN SIE RB WIRD !!! PROBLEM VOM BODEN KLÄREN !!!
-Natürlich auch hier weiterbilden neue Ideen sammeln ect.
Ich möchte mein Problem allein im Gelände in den Griff bekommen.
AntwortenLöschenIch habe mich jettzt ganz auf Horsemanship konzentriert. Jetzt wo ich gelernt habe mein Pferd einzuschätzen und mir die Konzentration zu holen funktioniert es bereits mit dem Spazieren gehen. So gehe ich nie los ohne mein Pferd vorzubereiten und zu schauen, wie ist sie heute drauf. Auch mein Pferd braucht die Vorbereitung um mich einschätzen zu können.
Mein Ziel ist , spätestens im nächsten Frühjahr entspannt allein auszureiten. Ich schau mir immer wieder die DVD von Birger an und trainiere selber. Ich besuche so viele Kurse wie mir möglich sind.
Ich möchte mit meinem Valero ebenfalls allein ins Gelände. Das Problem meine Stute macht ein riesen Theater wenn sie mal allein bleiben soll. Hier werde ich versuchen den Abstand Stück für Stück zu vergrößern. Auch das möchte ich bis zum nächsten Frühjahr schaffen.