Mittwoch, 5. Oktober 2011

SESSION 6: Visualisiere!

If you can dream it, you can do it! (Walt Disney)
Such dir eine Situation aus, die du optimieren möchtest mit deinem Pferd. 
Stell dir vor, wie alles super perfekt klappt, mit der Leichtigkeit und der Freude die du dir wünschst! 
Durchlebe die Situation mit sämtlichen Gefühlen, so real als möglich!
Du kannst dich dabei auch ausprobieren: Was passiert, wenn du so und so handelst? Was passiert, wenn du anders handelst?
Erweitere deinen Handlungsspielraum im Kopf - dort befindest du nicht nur auf sicherem Terrain, sondern kannst Dinge ausprobieren, dich an neue Handlungen gewöhnen, dich schon etwas „umprogrammieren“ bevor zu zum Pferd raus gehst.
Diese Übung eignet sich auch super für zwischendurch, wenn du zb. im Zug sitzt oder auf den Bus warten musst.
Noch besser eignet sie sich beim Reiten selbst! Halte kurz inne, mach eine kurze Pause, stell dir die nächste Übung vor, durchlaufe sie im Kopf, bevor du sie reitest! (Gilt auch für Übungen auf dem Boden ;) )
Welche Situation hast du dir vorgestellt? Was hast du dabei erlebt?
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19 Kommentare:

  1. Na das passt ja. Genau das hab ich gestern auf dem Platz gemacht :-)
    Ich habe häufig das Gefühl planlos zu arbeiten daher hatte ich mir im Kopf vorher genau überlegt was ich machen will. Ich wollte so tun als ob ich eine online Prüfung ablege und hab mir genau überlegt was ich in ca 10 Min. machen kann und was dabei alles schiefgehen kann. Ich wollte Tonnen mit einbringen und ich weiss das Pferdi drüberspringen kann es aber nie beim ersten mal macht. Ich hab mir vorgestellt wie ich am besten stehe um es sehr deutlich zu machen. Focus beim Handwechsel durch den Zirkel und nicht einfach die Hinterhand wegschauen. Das Ergebnis war so toll das ich mich ärgere kein Video gemacht zu haben. Das hät ich einschicken können (grummel). Aber ich weiss jetzt das wir es können und das mit einem guten Plan viel gehen kann.

    Viel schwieriger gestaltet es sich leider mit dem allein Ausreiten. Ich schalte da häufiger das Visualisieren wie es werden kann an und nur zu häufig endet es eher da was alles passieren kann und welche Ausrede es sein zu lassen denn gut passt (heut ist windig etc...) anstatt konsequent zu sagen wenn was passiert weisst du was zu tun ist du kannst das und du kannst so oder so reagieren. Ich arbeite da jetzt aber etwas mehr dran.

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  2. Also ich war bereits beim Pferd, ohne die Übung vorher gemacht zu haben (Fehler! ;)). Allerdings hatte ich mir die Aufgabe zuvor schon durchgelesen. Und siehe da: einige neue Erkenntnisse!

    Und zwar habe ich bemerkt, dass meine Vorstellung von dem, was ich mein Pferd frage, oft viel zu unklar ist, eher wischiwaschi manchmal. Ich hab das große Bild "ich spiele mit transitions und baue Stangen ein" im Kopf, aber wirklich überlegt, wann ich genau welche transition in welche Gangart und an welcher Stange haben möchte, habe ich mir vorher nicht. Das entscheide ich dann spontan aus dem Bauch heraus... Aber da ich das heute glücklicherweise während des Spielens bemerkt habe, konnte ich das ändern und siehe da, mein Pferd (und ich auch) wusste plötzlich, was ich von ihm wollte und konnte dem viel leichter nachkommen. Eigentlich total logisch.
    Mir kommt es auch oft so vor, als ob wir nicht richtig Fortschritte machen, bzw. nicht so große, wie ich mir erhoffe. Das könnte ein großer Schlüssel sein! Wie soll sie das "Ziel" erreichen, wenn sie garnicht weiß, wie es aussieht!

    Zwar ist das jetzt nicht ganz Thema der heutigen Session, so wie ich's verstanden hab, um allerdings eine Situation zu optimieren und zu visualisieren, muss man ja erstmal wissen, wo man hinmöchte. Und das fehlt mir wohl noch sehr oft.

    Werde heute Abend im Bett noch die ein oder andere Situation "durchdenken" und bin dann auf die Resultate in der nächsten play-session gespannt :)

    Jemand ähnliche Erfahrung gemacht?

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  3. Ich bin gerade vom Pferd zurück und es war TOLL. Ich glaube zwar, ich bin an der Aufgabe dran vorbei, aber das macht mir gerade gar nichts. Ich könnte einen Roman schreiben, aber ich erzähl mal die „besten“ Beispiele – wir waren spazieren.
    Ich wollte es mir vorstellen wie ich es fertig bringe zum ersten Rastpunkt zu kommen mit ERFOLG (ohne grasen, ohne ziehen am Halfter, ohne überholt zu werden, ohne nicht beachtet zu werden und noch einiges mehr)….Ich habe ALLES im Vorfeld noch mal genau überdacht.
    Beispiel 1: Ich habe das 7 Meter Seil gegen das 4 Meter Seil eingetauscht. 7 Meter sind natürlich besser für das Pferd, mehr Raum wenn es RB wird. ABER für mich unhandlich, gibt mir das Gefühl nicht so viel Kontrolle zu haben, zu viel in der Hand, ich trete oft drauf, kann den Stick nicht gut halten – gibt mir keine Sicherheit! Wenn ich keine Sicherheit habe, dann kann ich sie meinem Pferd nicht geben. Also habe ich das kürze Seil für meinen Comfort gewählt und fühlte mich damit viel besser!

    Beispiel zwei: Sie soll mich nicht überholen! Ich wackele ja immer mit den Armen und wedele ein bissel mit dem Seil, was nicht oft Erfolg hat und ich durch rückwärtsrichten immer wieder „korrigiere“. Warum klappt das nicht? Antwort: Ich wackele mit dem Seil, aber sie geht da trotzdem durch. Warum? Weil ich nicht genug Druck mache / zu langsam schwinge. Warum schwinge ich nicht doller? Weil ich Angst habe. Wovor habe ich Angst? Ich habe Angst, dass sie dem Druck in eine Richtung ausweicht, die ich nicht erwarte, oder nicht kontrollieren kann. Welche Richtung kann das sein? Nach oben und nach vorne. ANGST! Warum habe ich Angst? Ich habe Angst, dass sie mich über den Haufen läuft oder mich (wieder) beim Steigen mit den Vorderbeinen am Kopf trifft. Also habe ich mich drauf vorbereitet den Stick sehr schnell einzusetzen um sie am vorwärts zu hindern und mir überlegt wie ich mich drehe um sie zu bremsen. Für das Steigen habe ich meine Reitkappe mitgenommen und bin halt mit Reitkappe spazieren gegangen. Ich bin vor dem Spaziergang auf den Platz und habe sie laufen lassen und dort in der Richtung dirigiert, quer über den Platz. Ich habe sie dort schon ein paar Mal „gebremst“ bei dem Versuch durch den Druck nach vorne durchzulaufen und das hat geklappt – das hat mir zusätzliche Sicherheit gegeben.
    Ich bin dann mit ihr los (ich habe noch mehr Sachen überdacht und geändert) und habe beim Schwingen diesmal nicht aufgehört, sondern schneller und doller geschwungen. Queen war irritiert und hektisch, ABER sie ist nach hinten gewichen :o) Das habe ich dann einige Male hintereinander gemacht (machen müssen) und dann war ich mir auch sicher, dass sie nicht steigt und gegengeht. Puh!
    Was mir auch sehr geholfen hat – ich habe Schwierigkeiten mir die Abläufe visuell vorzustellen, aber ich wenn ich sie mir laut vorsage, dann kann ich sie mir besser vorstellen. Also habe ich meinem Pferd brav und artig erzählt, was ich gleich machen werde und wie, ich habe mitgezählt bei den Phasen und wenn ich gemerkt habe, dass ich hektisch werde, dann habe ich gesungen und mir eine Auszeit genommen.
    Wir waren bestimmt eine „Erscheinung“ – Frau geht singend und erzählend mit Reitkappe auf und Pferd am Halfter im Wald spazieren und grasen :o)

    Aber mir hilft wahnsinnig, vorher zu überlegen, mir vorzustellen und dann den Ablauf mir laut vorzusagen um ihn in Erinnerung zu halten / bringen. Cool !!! Vielen Dank für diese Anregung!

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  4. Dumm, ich war jetzt auch schon beim Pferd und abe es vorher nicht geschafft, hier das durchzulesen - aber am Freitag dann! Da werde ich das gleich mal testen!

    Ich habe mir aber schon die Situation vorgestellt, die ich durchspielen möchte. Ich möchte ausreiten gehen. Im Schritt. Und zwar in die Richtung, wo sie meist hektischer ist, warum auch immer. Dieser Teil vom Wald scheint ihr einfach nicht zu gefallen, hier fühlt sie sich auch nicht so sicher wie in anderen Teilen des Waldes. Ich gebe zu, dass ich diesen Teil des Waldes schon selber auch meide, und einfach lieber in die andere Richtung reite. Das muss ich an mir ändern!
    Ich werde ganz bewusst darauf achten, selber entspannt zu sein, Freude und Gelassenheit auszutrahlen. Sobald sie unsicher wird, werde ich anhalten, sie NICHT fressen lassen, wie sie es dann gerne versucht. Denn dann setzt sie sich nicht mit der Situation auseinander, sondern weicht durch das Fressen aus.
    Stehen bleiben, Hals senken lassen, entspannen lassen. So lange, bis sie wirklich mal ausatmet, schnauft oder sonstige Zeichen von sich gibt. Dann in aller Ruhe weiterreiten.


    Bin schon mal gespannt ob das klappt :D

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  5. Jana schreibt:


    hi hi,

    glaub das mitm kommentar hat nicht funktioniert...ich reite mit ramon völlig entspannt durch den wald ganz ohne sattel und zaum...wir galoppieren, wie man das als pferd so macht, ohne uns aufzuregen, verfallen dann nachdem wir uns auch blind über die richtung einig sind wieder in einen super entspannten schritt und gelangen beide ungestresst und nicht verschwitzt zurück in den stall...wisst ihr wie schön das ist, wenn die sonne durch die bunten blätter funkelt und an der nase kitzelt:-) so fängt der tag doch schön an


    ;-)

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  6. Danke für eure Berichte ihr Lieben! :o)

    Ich glaub ich schreib demnächst einen Erfahrungsbericht zum Thema Ausreiten ;) Da kann ich ja mitreden, was Ausreitprobleme betrifft...

    @ Julia: Super Bericht! Und toller Tipp mit dem "laut vorsagen"!

    @ Irene: Aus diesem Grund habe ich die Ziele- und Brainstorming-Session dieser vorrangestellt. Vielleicht kannst du davor dein Ziel genauer definieren anhand dieser Übungen, um dir die Situationen besser vorstellen zu können?

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  7. @Irene: Ich kenne diese wischi waschi, kein Plan Geschichte auch. Musste auch schon feststellen, dass es mit einem wirklichen Plan und Ziel einfach besser funktioniert und ich eine eindeutigere Sprache spreche. Immer wieder passiert es mir, dass ich mich unter dem reiten/spielen ertappe und ich kurz inne halten muss um mir wieder über die nächsten Schritte klar zu werden und mir wieder einen Plan zu recht legen muss. Und siehe da plötzlich funktioniert die Sache! :o)

    Visualisierung:
    Komme voller Freude in den Stall – Pony erwartet mich schon freudig – wir begrüßen uns - es ist ein herrlicher Herbsttag – Pony genießt die Putzmassage – mit Hack und Sattel ausgestattet ( mit Neckstring ohne Sattel ;o) ) machen wir uns auf den Weg in den herbstlichen Wald – wir galoppieren über die Wiesen und traben den Weg zur Burg hinauf – wir sind entspannt und genießen beide den tollen Tag – bei der Burg angekommen machen wir Rast – ich lege mich ins Gras während Pony ganz entspannt frisst – auf dem Heimweg begegnen uns noch weitere Reiter welche den Tag im Sattel genießen – wir bleiben beide cool - wir kommen völlig happy und entspannt zurück in den Stall dort gibt’s noch eine Portion Hafer und ganz viele Glücksgefühle für Pony...... was für ein toller Tag! :o))

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  8. Mein Erlebnis mit visualisieren:Ich hatte(habe) manchmal Angst mein Pferd in der großen Halle anzugaloppieren.Angst habe ich vor einem zu schnellen Galopp der folgen könnte.Somit stellte ich mir vor, wie es bei den Barockreitern aussieht und sich anfühlt einen versammelten Angalopp zu reiten.Ich tat einfach so,als wäre ich ein solcher Reiter und mein Pony wäre ein spanischer Hengst.Spektakulär langsam ging ich ins Schulterherein auf dem Zirkel.Nach wenigen Schritten sah ich unseren Angalopp,fühlte ihn und...ritt Ihn.Mein Pony setzte sich auf die Hinterhand und hatte in der Vorhand mehr Aufwärts als Vorwärts,so dass wir kaum von der Stelle kamen.Ich habe mich in diesem Moment so sehr gefreut,dass mein Pony nur noch diese Art des angaloppierens reproduziert...nun muß ich an meinem Mut arbeiten und mehr Bilder einer Streckung im Galopp visualisieren.Danke für die Übung...nun ist mir mein nächster Schritte bewußt geworden.Hätte sonst noch länger festgesteckt.Hatte es mir damals irgendwie nicht richtig bewußt gemacht,was ich tat und dass ich es ja weiter nutzen kann.

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  9. Mein Erlebnis mit visualisieren:Ich hatte(habe) manchmal Angst mein Pferd in der großen Halle anzugaloppieren.Angst habe ich vor einem zu schnellen Galopp der folgen könnte.Somit stellte ich mir vor, wie es bei den Barockreitern aussieht und sich anfühlt einen versammelten Angalopp zu reiten.Ich tat einfach so,als wäre ich ein solcher Reiter und mein Pony wäre ein spanischer Hengst.Spektakulär langsam ging ich ins Schulterherein auf dem Zirkel.Nach wenigen Schritten sah ich unseren Angalopp,fühlte ihn und...ritt Ihn.Mein Pony setzte sich auf die Hinterhand und hatte in der Vorhand mehr Aufwärts als Vorwärts,so dass wir kaum von der Stelle kamen.Ich habe mich in diesem Moment so sehr gefreut,dass mein Pony nur noch diese Art des angaloppierens reproduziert...nun muß ich an meinem Mut arbeiten und mehr Bilder einer Streckung im Galopp visualisieren.Danke für die Übung...nun ist mir mein nächster Schritte bewußt geworden.Hätte sonst noch länger festgesteckt.Hatte es mir damals irgendwie nicht richtig bewußt gemacht,was ich tat und dass ich es ja weiter nutzen kann.

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  10. ICH schaffe es sogar, mitten in meiner perfekten Traumvorstellung unvermittelt vom Pferd zu fallen, weil es sich erschrocken hat und weggesprungen ist. Bin ich schon ziemlich plemplem. *ggggg*

    Die Übung hat mir Mira auch schon mal aufgegeben, aber irgendwie komme ich mir da immer etwas albern von, selbst für mich allein. Aber gut, ich will ein braver Schüler sein und es mal probieren...

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  11. Claudia schreibt:


    hallihallo ;-))



    ich hab mir jetzt zwar nix ausgesucht aus meiner Ziele Liste, aber mir ist heute doch schon bevor ich zum Pferd gegangen bin so einiges eingefallen woran ich dringend arbeiten sollte ( was ich schon ein Weilchen hingenommen hab weil Pferdi ansonsten ja soooo lieb ist ...ist sie auch wirklich ;-))

    Ich hab mir z.B. vorgestellt dass es mir beim Führen mal nicht mehr schnuppe ist ob sie nun direkt neben mir läuft oder hinter mir oder wo sie nun eben will, sondern ich wollte dass sie mit ihrer Schulter an meiner Schulter läuft und dass ich das auch durchsetze wenn sie sich x-mal wieder zurückfallen läßt, oft war ich dann wohl nicht bestimmt genug aber am Schluß klappte es dann recht gut. Mal sehen ob ich morgen wieder von vorne anfange...ähm übermorgen ...morgen wirds leider nix mit Stall.

    Dann hab ich mir noch überlegt wie ich das Problemchen behebe dass Fräuleinchen nicht so gerne "ganze Bahn" läuft sondern immer nach innen drückt an bestimmten Stellen. Sie immer wieder "rauszulenken" brachte leider keine Besserung, ich war dann dauernd alle paar Meter am "lenken". Mein Mann meinte es sei ein Schulterproblem, ich solle mehr Schulter weichen lassen vom Boden aus und das werd ich jetzt das nächste mal intensiver machen.

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  12. Claudia Teil 2:


    Ein kleines Problemchen hab ich da, also das Pferdchen ist nicht mein eigenes aber es ist wie ein eigenes, ich bin eigentlich die einzige (bis auf vielleicht 4 Ausnahmen im Jahr) die das Pferdchen reitet oder auch überhaupt mit ihr umgeht. Das ist ganz ganz toll für mich und das Pferd ist ein wirkliches Goldstück !!

    Also das kleine Problemchen von dem ich da reden will ist, dass ich sie - obwohl ich schon 2 Jahre mit ihr spiele- immer noch nicht 100% lesen kann. Ich geb mir sehr sehr viel Mühe und ich bin sonst gar nicht so schlecht in Horsenalitys einzuschätzen, aaaaber ausgerechnet bei diesem Pferdi ist es sooo schwer. und genau deshalb ist es auch schwer z.B. mit den Phasen. Wenn ich die Phasen nicht hochfahre, dann trödelt sie wie eine Schachtel Valium auf 4 Beinen durch die Gegend und wenn dann doch mal Phase 4 kommt dann guckt sie als würde sie sagen : " wäääääh...Du bist fiiiies, ich muß deinetwegen jetzt zum Psychiater"....und dabei bin ich mit den Phasen immer sehr höflich 1,2,3 dann mal 4. Alle ca. gleich lang, beim 2. Mal dann lange Phase 1, kürzere 2 + 3, dann 4 ( wenn nötig…und leider ist es öfter nötig) und wenn´s mal gaaaanz dringend ist, Phase 1 und dann schnelle Phase 4…

    Hmmm… und dann ist sie wie das Blümchen das so in sich versinkt und ich das Gefühl habe unsere Beziehung hat jetzt einen Knacks. Unsere Beziehung ist immer ganz toll wenn ich viel schmuse, kraule hätschle und so aber der Respekt ist dann gleich Null. Sie wird nie böse oder so, es sind so mehr die „Kleinigkeiten“ wie nicht vorwärtsgehen …nur noch gaaaaanz laaaangsam, man muß praktisch jeden Schritt aus ihr „raustreiben“ und das ist es ja nicht was wir wollen haha !!!!

    Oder dann das mit dem Reindrängeln wenn sie außen laufen soll auf dem Reitplatz. Ich hab schon versucht es ihr „unbequem“ zu machen in dem ich sie dann eine Volte laufen lasse wenn sie reinfällt, aber das nutzt sie dann – wenn ich Trab reite – sofort wieder aus um in den Schritt zu fallen und wenn ich beide „Hände voll mit Zügel“ habe…. dann wird es mit der „Beschleunigung“ wieder schwierig, denn mit Phase 1 + 2 ist da nix zu wollen. Also muß ich mit meinem Seilchen schwingen und ab und zu auch klatschen, was sie dann veranlasst 2 oder 3 schnelle Schritte zu machen um sofort danach wieder in das Gelatsche zurückzufallen…..

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  13. Claudia Teil 3:

    Ich sehe mich da schon im Zugzwang und es schreit förmlich nach Phase 4, blöd nur dass sie dann wieder auf der Weide mich nur noch mit dem Popo anschaut und mir „sagt“ mit Dir will ich nix zu tun haben. Ich bin ihre beste Freundin so lange ich sie zufrieden lasse. Aber wirkliche Fortschritte machen wir nicht. Ich geb zu ich hab das auch länger nicht so eng gesehen weil meine Lieblingsbeschäftigung Ausritte sind, gemütliche zum entspannen ;-)) und sie macht auch mal ein Galöppchen unterwegs, kein Problem, aber im Schritt und Trab verschläft sie fast, aber das hab ich bisher ziemlich gern so hingenommen weil ich froh bin dass sie sehr verlässlich ist und ich noch nie von ihr runtergefallen bin und die Ausritte ( abgesehen von dem Tempokampf hihi) doch immer seeeehr schön sind !!!

    So, hoffentlich bin ich nur zu 95 % vom Thema abgekommen und nicht zu 100 ;-))… aber das sind die beiden Punkte wo ich mir gerade Gedanken mache….und versuche Lösungsansätze zu finden indem ich mir eben im Geiste die verschiedenen Möglichkeiten vorstelle wie z.B. Seitengänge, Porcupine an der Schulter usw..…bin nur leider noch auf keinen grünen Zweig gekommen….noch nicht mal einen hellgrünen bisher ;-))

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  14. Also ich habe mir ein Ausritt vorgestellt, wo ich mal nicht an das Seil festhalten möchte um zu bremsen, sondern nur durch dir Energie in mir, egal ob beim Anhalten oder losreiten. Wir waren am Strand und es hat sich total toll angefühlt. Sobald ich eingeatmet habe ist sie losgelaufen. Wir sind im Wasser galoppiert und beim Ausatmen ist sie durchpariert. Es war alles so einfach. Dieses möchte ich unbedingt erreichen.

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  15. Heute werde ich mit meiner Stute üben in den Hänger zu gehen. Vorab hab ich mir schon einmal überlegt wie ich vorgehe. Was ich mache wenn sie nicht weiter geht, oder wenn sie anfängt nervös zu werden. Die Donts von Parelli werde ich mir nochmal vorher genau angucken. Hoffentlich finde ich auch noch ein Video mit einem LBI beim Hänger verladen. Ich bin positiv eingestellt. Und vor allem werde ich meinem Pferd die Zeit lassen die es braucht.

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  16. so, nun melde ich mich auch mal wieder zu wort, der heim-PC blieb mal ein paar Tage aus ;)

    Ich finde die Übung sehr toll weil man sie immer mit einbinden kann oder sich auch vorher schon auf die nächste Übungseinheit einstimmen kann.

    Ich konnte jetzt noch nicht direkt am Pferd üben weil ich paar Tage nicht am Stall war, aber besonders das korrekte Halten an der Longe will ich nun konkret angehen und werde das Visualisieren in Zukunft auch mit einbinden! :)

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  17. Ich stelle mir vor, wie mein Pferd ohne das Seil zu nutzen in allen Gangarten auf mich achtet und dann ist da eine Jagt. Alle Pferde sind total nervös und rennen bei jedem bischen los. Nur mein Pferd ist vollkommen auf mich konzentriert und wir können diesen Ritt ohne Aufregung genießen.

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  18. Mein Traum: geradeaus reiten und nix denken müssen.
    Ok, ist mein Pferd leider nicht für gemacht.
    Ich habe echt Schwierigkeiten, mir das Thema so aufzuteilen, dass ich vom Hof komme, ohne dass er einen Nervenzusammenbruch erleidet, sobald ich aufsteige.
    Solange ich unten stehe, alles gut. Steige ich auf, dreht er ab.
    Körperlich ist alles ok.
    Wo zwischen unten stehen und aufgestiegen sein ist der Zwischenschritt, der zu mehr Selbstsicherheit führt?
    Ich träume von ruhigen Schrittausritten bis zum Abwinken, aber es hilft leider nix :(

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  19. Hab noch so meine Probleme mit der Übung.
    Das vorstellen klappt schon gut,doch wenn ich dann beim Pferd bin ist es oft ganz anders und es entstehen ganz andere Situationen.
    Muss wohl noch n bisschen üben :)
    LG

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