Oft beobachte ich in Foren, dass die "NHler" die "Clickerer" nicht mögen und umgekehrt.
Völlig zu unrecht wie ich finde! Dass diese Trainingsmethoden prima zusammenpassen liegt für mich auf der Hand - ich weiß nicht, warum das nicht jeder so sieht ;)
Vereinfachen wir es jetzt kurz und setzen Clickern einfach mal mit "Leckerli geben, auch ohne Click" gleich - denn beides ist positive Verstärkung.
Marlies Wendt beschreibt in ihrem Buch "Wie Pferde fühlen und denken" schön, dass Mensch 4 Mögichkeiten hat:
- dem Pferd etwas unangenehmes zufügen
- Unangenehmes beenden (Druck wegnehmen)
- Erwünschtes Verhalten direkt Belohnen (meist mit Leckerli)
- etwas Positives entziehen
Warum also sollten wir uns das nicht zu Nutze machen?
Einen guten Horseman macht nicht aus, ob er einen Clicker in der Hand hat oder nicht, ob er mit Stick oder Gerte arbeitet, sondern ob er gedanklich in der Lage und so flexibel ist, nicht aufgrund seiner eigenen Ideale zu entscheiden, sondern auf das Pferd zu hören und in Rücksprache mit ihm nach der richtigen Idee zu suchen.
(Sylvia Czarnecki www.motionclick.de - hier findet ihr viele tolle Artikel zum Thema Zirkuslektionen, Clickern, Lernverhalten vom Pferd uvm!)

Genau meine Meinung! Das sage ich schon seit Jahren.
AntwortenLöschenMir gefällt Mark Rashids Einstellung: ein guter Horseman brauch kein Clicker. Für was auch. Die Menschen brauchen ihn und kann für ein Mensch ein Weg sein um das Pferd besser zu verstehen oder ein Zugang zu erhalten. Dagegen spricht nichts.
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